You are currently browsing the tag archive for the 'sex' tag.

Es ist ja nicht so, dass ich ohne Gelegenheit wäre. Neulich habe ich ein unzweifelhaft eindeutiges Angebot bekommen. Claudia, Ende 20 und am anderen Ende Deutschlands wohnend, hat sich ganz schön aus dem Fenster gelehnt und mir schließlich per Mail mitgeteilt, dass sie mich erotisch findet. Eigentlich ist sie nicht mein Typ, sie ist mollig und stammt aus einer komplett anderen Welt als ich. Aber da ich nach ihrer Mail mehrere Tage mit einem Ständer rumgelaufen bin, oft an sie dachte und mich allein die Möglichkeit, bald Sex zu haben absolut faszinierte, sagte ich einem zweiten Treffen zu.

Beim zweiten Treffen kamen ihre Füße dann meinen nahe, sie versuchte zu flirten. Und ich wiegelte ab. Irgendetwas in mir schon einen Riegel vor, wie eine Schwelle über die ich nicht gehen konnte. Jetzt, wo sie vor mir saß, ging nichts Ich erklärte ihr lang und breit, warum das an mir und nicht an ihr liegt und wir verabschiedeten uns.

Sie hofft nun auf ein zweites Treffen in mehreren Monaten und ich werde bis dahin bestimmt nicht den Mut finden, ihr zu sagen, dass ein bisschen weniger Mikrowellenfutter und mehr Bewegung zu einer gemeinsamen Beziehung verhelfen könnten. Sie hat einige ziemlich zerrüttete Beziehungen hinter sich, ich fürchte, das könnte ihr den Hals brechen.

„Don’t dance with fat chicks“ hieß es mal in einer US-Serie, die ich öfters gucke. Diese Möglichkeit, meine Jungfräulichkeit zu verlieren, würde diesen Grundsatz jedoch brechen. Und irgendwie meine ich, etwas besseres verdient zu haben.

Ich liebe Analsex. Schon als noch 14 war habe ich mir während des Duschens etwas in den Hintern geschoben und mir vorn einen runtergeholt. Was ich erst als schwules Zeichen interpretierte ist einfach nur eine tierische anale Reizbarkeit. Natürlich hätte ich auch mal richtig Lust, von einem echten Schwanz genommen zu werden, mein Verlangen mit einer Frau Sex zu haben ist aber genauso groß (wenn nicht sogar noch größer).

Zwischendurch habe ich mein Verlangen ein wenig vergessen, mir nur vor Pornos einen runtergeholt, und vor wenigen Monaten dann wiederentdeckt, was anale Stimulation für ein Lustgewinn sein kann. Wieder habe ich mir oft Kerzen und Finger in den Hintern geschoben und alles da unten ganzschön gedeht. Nur eins hab ich nicht geschafft: Mich nur durch anale Stimulation zum Orgasmus zu bringen.

Neulich bin ich dann nach der Arbeit in die City gefahren, habe einen Block vor einem Sex-Shop gewartet und geschaut, wer da so rein und rausgeht. Als sich überhaupt nichts bewegte habe ich mir ans Herz gefasst und bin hinein. Und was seh ich? Drei tratschende Frauen hinterm Tresen und ansonsten normales Publikum, das durch den Laden schlendert. Natürlich hatte ich trotzdem die ganze Zeit einen steifen Schwanz, als ich mir die Dildos und den ganzen Rest anguckte. Die Pornos interessierten mich weniger, das Vibratorenregal war mein Begehren. Entschieden habe ich mich für einen biegsamen Dildo von DocJohnson, zum einen weil mir alles andere zu teuer war, zum anderen weil ich mir endlich etwas richtig großes, penisähnliches in den Arsch schieben wollte. Meine Erfahrungen damit gibts dann im nächsten Eintrag.

Konntet ihr all das im Sexleben umsetzen, was ihr in Pornos oder in eurer Fantasiewelt geil fandet? Wenn dem – ich nehme es jetzt einfach mal an – so wäre, würde ich auf rothaarige Frauen mit kleinen Brüsten stehen. Auch kleine Frauen, Indiebräute zumeist. Normale Figur, keine Wunder. Natürlich machen mich auch dickbusige Blondinen geil, aber nur auf einer sexuellen Ebene. Als Beziehungspartner eher undenkbar. Einige aus meiner alten Schule, aber auch viele <i>reifere</i> Frauen in der Mitte der zwanziger Jahre sind mein Typ. Ich steh auf Analsex, nein, halt, ordinärer. Ich stehe darauf, Frauen in den Arsch zu ficken, könnte mir ebenso vorstellen beherrscht zu werden wie selber Herrscher zu sein. BDSM? Lass es uns gerne versuchen.

Auch wäre es kein Tabu, mir von einem Mann einen blasen zu lassen, ebenso einen von hinten zu nehmen. Aber zum Thema Analsex kann ich auch noch ein anderes Kapitel aufschlagen, falls gewünscht.

Ich bin nicht weit davon entfernt, das dritte Jahrzehnt auf dieser Welt zu verbringen und jeden Tag wird der Prozentsatz der Leute in meinem Alter, die ebenso wie ich noch nie Sex hatten, kleiner. Ich will zu keiner Randgruppe im einstelligen Prozentbereich gehören. Ich will endlich mein erstes Mal.